ER008 Privatinsolvenz

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Der tolle Kerl da in meinem Podcast heißt Basti und er erzählt davon, wie es ist und wie es kam, in Privatinsolvenz zu gehen. Schulden machen, Schulden haben – für Politik und Kirche eine alltägliche Geschichte – prassen und zu viel Geld ausgeben – wir werden überall dazu animiert. Basti war jung und naiv und schlidderte in eine Schuldenfalle, aus der er irgendwann keinen Ausweg mehr sah. Wie er sich mit Hilfe eines Schuldnerberaters und einer Privatinsolvenz wieder aus dieser unangenehmen und bedrohlichen Situation befreite, wie das ist, wenn der Gerichtsvollzieher kommt und wie er heute mit Geld umgeht – all das besprechen wir in der neuen Folge unseres kleinen aber feinen Geschichtenpodcasts.

Music: SaReGaMa – Lucky Number 7 (CC-BY-NC-ND 4.0)

Shownotes und Hintergründe

5 Kommentare

  1. Danke für den Podcast! Das einzige, was verschwimmt, ist hier die die volkswirtschaftlich und betriebswirtschaftlich unterschiedliche Einordnung von Schulden. Da besteht ein großer unterschied. VWLer können das bestimmt gut erklären. Gruß Alex

  2. Hallo. Als kleine Einführung (klein im Sinne von gut 4,5 Stunden) in die Welt der Volkswirtschaft für “Normalos” empfehle ich Wrint 97 (http://www.wrint.de/2012/08/04/wr097-holger-ruft-an-bei-steffen-wg-krise/) vom Kollegen Holger Klein. Hat es bei mir ins Standard-Programm zum einschlafen geschafft.

    Ich würde gerne noch ein paar Anmerkungen zu Diakonie und Caritas machen. Erstens ganz kurz: die Diakonie ist evangelisch und nicht katholisch. ;)
    Zweitens ist es nicht ganz zutreffend, dass diese beiden Träger über Kirchensteuern finanziert werden. Die beiden agieren im staatlichen Auftrag als Träger der Wohlfahrtsfürsorge und werden wie auch Träger des paritätischen Wohlfahrtverbands (am bekanntestens vielleicht die AWO) und werden daher überwiegend aus Steuermitteln finanziert.
    Gleichzeitig haben die beiden kirchlichen Träger jedoch Privilegien, die ich sehr kritisch sehe. So haben Mitarbeiter bei diesen Trägern kein Streikrecht und als sogenannte Tendenzbetriebe dürfen sie Menschen auch dann kündigen, wenn ihr Lebenswandel nicht mit den Prinzipien der jeweiligen Kirche übereinstimmen. Das führt dazu, dass beispielsweise bei der Caritas immer wieder Fälle bekannt werden in denen Frauen gekündigt wurden, weil sie sich von ihrem Mann haben scheiden lassen oder eine Lebenspartnerschaft eingegangen sind.
    Ich habe etwas mehr als ein Jahr als Schwuler bei der Caritas gearbeitet (Minijob) und hatte beispielsweise bei jedem Besuch eines CSD die diffuse Angst, jemand könnte mich dort sehen und das melden, dann hätte man mich fristlos entlassen können – und ich hätte nichts dagegen tun können.
    Als Resultat bin ich mittlerweile aus der Kirche ausgetreten, damit die Arge mich alleine schon nicht zwingen kann, dort wieder zu arbeiten – denn ausgetretene werden ungerne eingestellt.

    Trotz der Kritik aber auch von mir Danke für eine interessante und informative neue Folge, aus der auch ich viel neues mitgenommen habe

    • Hey David,

      Danke für die Richtigstellung bezüglich der diakonie. Ich hatte das auch nur (wie alles) aus meinem Gedächtnis erzählt und dass es etwas mit Kirche zu tun hat, war mir klar. Dass es nicht die katholische war, hatte ich glaube ich erwähnt. Ich hatte es glaube ich nur Kirche genannt.

      Und das was du ansprichst ist genau der der Grund warum ich so ein großes Problem mir der Kirche habe übrigens. Diese Diskriminierung von schwulen und Lesben geht nämlich gar nicht. Ich habe damit wirklich ein großes Problem und wenn ich dann so etwas höre wird es nicht gerade besser. :(
      Das geht dann weiter mit der Ansicht der Pille danach und dass da Leuten die Behandlung nicht angeboten wird in bestimmten Krankenhäusern und was weiß ich. Aber das ist ein ganz anderes Thema. Ich schweife mal wieder ab. Danke fürs zuhören und für die Ergänzung!

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